Hochsensibilität

Sind hochsensible Menschen anfälliger für Krankheiten?

Lernt der hochsensible Mensch nicht, mit der Überempfindlichkeit seines Nervensystems umzugehen, können durch eine stetige Überforderung von Körper, Geist und Seele durchaus Krankheitsbilder entstehen.

Leidet ein hochsensibles Nervenkostüm unter ständiger Reizüberflutung, führt das zum Dauerstress  und dieser kann tatsächlich krank machen.
Im Dauerstress gibt der Körper nicht nur Adrenalin sondern auch Cortisol in die Blutbahn ab. Cortisol hält den Körper in permanenter Alarmbereitschaft und wird nur langsam wieder abgebaut. Gibt es keine ausreichenden Erholungsphasen, bleibt der Cortisolspiegel dauerhaft erhöht und das kann zu Erkrankungen des Organismus führen.

Oft neigen neigen hochsensible Menschen  zu Allergien. Eine Allergie ist eine krankhafte Überreaktion des Körpers. Das Immunsystem ist nicht mehr in der Lage zwischen schädlichen und harmlosen Substanzen zu unterscheiden. Es wehrt sich plötzlich gegen harmlose Eindringlinge wie Pollen, Nüsse, Eier usw. Hochempfindliche Allergiker empfinden die allergischen Reaktionen heftiger und sind somit stärker beeinflusst als der wenig empfindliche Mensch.
Wehrt sich ein hochsensibles Kind also immer wieder gegen die "kratzende" Hose oder das "stinkende" Waschmittel, sollte die Hose verschenkt und das Waschmittel gewechselt werden.

Medikamente wirken bei hochempfindlichen Menschen oft schon in merklich geringerer Dosierung. Es ist ratsam, zuerst mit einer minimalen Dosis zu beginnen und gegebenenfalls zu steigern.
Viele Hochsensible sprechen sehr gut auf alternative Heilmethoden, wie Homöopathie, Akupunktur  oder andere sanfte Therapieformen an.

Das ständige Grübeln führt oft zu Kopfschmerzen und Streitereien schlagen dem Hochsensiblen nicht selten auf Magen oder Darm.

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